Angebote/Leistungen

Stressmedizin

Die Stressmedizin beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen.
Dabei ist es mir sehr wichtig Zeit für Gespräche und für die Individualität jedes einzelnen Patienten zu nehmen.
Die untengenannten Symptome können erste Warnsignale sein.

Stresssymptome auf psychischer Ebene:
- Konzentrationsstörungen
- Innerer Unruhe
- Reizbarkeit
- Stimmungsschwankungen
- Agressivität
- Schlafstörungen
- Erschöpfung/Müdigkeit
- Antriebslosigkeit/Depression
- Angst/Panik
- Leistungsminderung

Stresssymptome auf körperlicher Ebene:
- Herzrhythmusstörungen
- Magen-Darmerkrankungen (Verdauungsprobleme, wie Reizdarm)
- Muskelverspannungen, Fibromyalgien
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Schwindel
- Allergien

Dauern solche Symptome Monate oder Jahre an, kann es zu folgeschweren Krankheiten (Volkskrankheiten), wie z.B. Diabetes (Zuckerkrankheit), Herzinfarkt, Schlaganfall, Depressionen sowie Fettstoffwechselstörungen kommen. Bei rechtzeitiger Analyse können diese längerfristig verhindert werden.

Diagnostik/Analyse

Die Diagnostik bei Stress und Erschöpfung erfolgt ganzheitlich mit dem Integralen Stress Test™ (IST) = Frühwarnsystem
Dieser setzt sich aus 3 Modulen zusammen

1. Neuropsychologische Fragebögen: Darin werden die unterschiedlichen Stressymptome, die persönlichen, familiären und beruflichen Stressoren und individuellen Stressverstärker erfasst. Dabei handelt es sich um medizinisch-wissenschaftlich gesicherte Tests um eine ganzheitliche Diagnostik durchzuführen.
2. Neurobiologische Marker: Aus Speichel- und Urinproben des Patienten wird objektiv der Grad von Erschöpfung und Leistungsbereitschaft beurteilt. Das Labor beinhaltet die Messung des Cortisol-Tagesprofils im Speichel sowie die Bestimmung der Stresshormone im Urin.
3. Biophysische Marker der Regeneration: Gemessen wird die Herzratenvariabilität (HRV) durch eine 3-tages-Messung. Im Vordergrund steht die Regenerationsfähigkeit im Schlaf. Ebenso lassen sich stressorische Momente sowie Phasen von Erholungsreaktionen identifizieren.

Alle Daten werden von dem Patienten selbst erfasst: Das beinhaltet die elektronische Beantwortung der Fragebögen, die Abnahme von Speichel- und Urinproben sowie eine 3-tages-Messung der Herzratenvariabilität.

Nach der Ermittlung des individuellen Stressprofils (Fragebögen), IST-Analyse (Labor) und der Herzratenvariabilität (HRV) wird im Ergebnis deutlich:
- Ob gesundheitliche Probleme vorliegen
- Wie ausgeprägt die gesundheitlichen Veränderungen sind
- Wie gross die Resilienz (Fähigkeit, Krisen zu bewältigen) ist
- Wie gut der sportliche Trainingseffekt ist

Therapie

Die Behandlung von Stress erfolgt auf vier Ebenen: mental, vegetativ, hormonell und zellulär.
Entsprechend des Befundes wird ein individuelles, multimodales Behandlungskonzept erstellt:
- Weiterführende Diagnostik (Fett-Zuckerstoffwechsel, Hormone, etc.)
- Mentales Training/Coaching
- Bewegung/Sport
- Ernährung
- orthomolekulare Medizin (Nahrungsergänzungsmittel)


Betriebliches Stressmanagement

Gerne berate ich Ihr Unternehmen bei der Implementierung eines betrieblichen Stressmanagements.

Stress gehört zu den Mitverursachern der meisten und teuersten Erkrankungen. Mithilfe eines betrieblichen Stressmanagements kann präventiv gegen zu viel Stress gearbeitet werden und somit Krankheitstage senken.